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Berichtsantrag Personalentwicklung, Stellenbesetzung und Kostenstruktur der Stadtverwaltung in der aktuellen Ratsperiode

Die FDP-Fraktion will einen umfassenden Bericht zur Personalentwicklung der Stadt Oldenburg in der laufenden Ratsperiode. Im Fokus stehen Stellenaufbau, tatsächliche Arbeitskapazitäten, Personalkosten sowie unbesetzte Stellen durch Fachkräftemangel. Ziel ist mehr Transparenz über die Effizienz der Verwaltung und eine bessere Grundlage für politische Steuerung

Symbolbild – erstellt mit Gemini

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP-Fraktion bittet darum, für die nächste Sitzung des AAA und des VA am 15.06.2026 sowie des AFB am 02.09.2026 folgenden Tagesordnungspunkt aufzunehmen:

„Bericht der Verwaltung: Personalentwicklung, Stellenbesetzung und Kostenstruktur in der aktuellen Ratsperiode“

Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten, dem Verwaltungsausschuss und dem Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen einen umfassenden Bericht über die Personalentwicklung der Stadtverwaltung Oldenburg seit Beginn der aktuellen Ratsperiode vorzulegen.

Der Bericht soll insbesondere folgende Kennzahlen und Daten differenziert nach Jahren (bzw. Haushaltsjahren) aufbereiten:

Struktur des Personalkörpers:
-    Die absolute Anzahl der Stellen (Kopfzahl) in der Kernverwaltung sowie den Eigenbetrieben.
-    Das entsprechende Vollzeitäquivalent (VK-Äquivalent), um die tatsächliche Arbeitskapazität abzubilden.

Finanzielle Entwicklung:
-    Die konkrete Kostenentwicklung im Bereich der Personalausgaben (Soll- und Ist-Vergleich) über den Verlauf der aktuellen Ratsperiode.

Stellenbesetzung und Arbeitsmarktsituation:
-    Die Anzahl der in diesem Zeitraum ausgeschriebenen Positionen.
-    Die Anzahl und Quote der Ausschreibungen, die aufgrund mangelnder passender Bewerbungen oder des Fachkräftemangels nicht besetzt werden konnten (Vakanzen).

Begründung:
Die Leistungsfähigkeit einer kommunalen Verwaltung hängt maßgeblich von einer gut strukturierten und effizienten Personalwirtschaft ab. Gleichzeitig stellen die Personalkosten den größten dauerhaften Ausgabenblock im städtischen Haushalt dar. Vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage und steigender Pflichtaufgaben ist eine transparente und datenbasierte Kontrolle der Personalentwicklung für die Politik unerlässlich.

Als FDP-Fraktion setzen wir uns für eine moderne, digitale und schlanke Verwaltung ein. Um steuernd eingreifen zu können, braucht es ein klares Bild darüber, wie sich das Verhältnis von reiner Stellenanzahl zu den tatsächlichen Vollzeitäquivalenten entwickelt hat und welche finanziellen Dynamiken daraus resultieren.

Zudem geht der allgemeine Fach- und Arbeitskräftemangel auch an der Stadt Oldenburg nicht spurlos vorbei. Für eine zukunftsorientierte Personalstrategie muss der Rat genau wissen, in welchen Bereichen Ausschreibungen erfolglos bleiben. Nur so kann eingeordnet werden, wo Prozesse durch Digitalisierung und Bürokratieabbau optimiert werden müssen, damit die Verwaltung trotz unbesetzter Stellen handlungsfähig und als Arbeitgeberin attraktiv bleibt.

 

Mit freundlichen Grüßen


Daniela Pfeiffer
René Dittrich
Thorge Schramm